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Warum ich ausgerechnet über österreichische Literatur schreibe

Vorerst nur für die FAQs vorgesehen, habe ich mich entschlossen, dieser Frage einen eigenen Artikel zu widmen. Warum? Weil das eine Frage war, die ich mir selbst sehr oft gestellt habe.

Ursprünglich wollte ich mich auf den deutschsprachigen Raum beschränken. Das schließt Literatur aus Deutschland, der Schweiz und im weitesten Sinne auch Exilliteratur, die auf Deutsch verfasst wurde, mit ein. Von Anfang an war allerdings klar, dass es auf leseloop um deutschsprachige Literatur gehen sollte.


Warum nur deutschsprachige Literatur?

Das hat zwei Hauptgründe: Einerseits, weil ich mich für deutschsprachige Literatur besonders interessiere (und mich auch ein wenig auskenne, schließlich habe ich Neuere deutsche Literatur studiert) und andererseits, weil ich die deutsche Sprache – ihren Klang, ihre Formen und ihre stilistischen Möglichkeiten – einfach mag. Und ich lese Bücher gerne in Originalsprache, da ich glaube, dass selbst gute Übersetzungen niemals gut genug sein können, um die Atmosphäre der Originalsprache einzufangen.

Natürlich lese ich auch englische Bücher, oder manchmal auch spanische, wenn ich Lust dazu habe. Aber diese dann auch in Originalsprache zu rezensieren, ist eine ganz andere Herausforderung. Wenn du bereits weißt, was die Technik des Loopens ist, dann wirst du verstehen, warum ich glaube, dass meine Rezensionen in einer Fremdsprache niemals so gut werden könnten.


Warum dann trotzdem nur österreichische Literatur?

Warum ich mich aber ausschließlich (oder sagen wir, zumindest vorerst ausschließlich) mit österreichischer Literatur beschäftigen will, hat auch gute Gründe:

1.  Es gibt bereits sehr viele Literaturblogs

Davon beschäftigen sich die meisten mit der Literatur, die ihnen gerade unterkommt, ohne zu selektieren. Rezensiert werden dann Sachbücher, Ratgeber, Belletristik, Fantasy etc. Dabei gibt es ein wesentliches Problem, wobei ich jetzt einfach mal von mir selbst und meinen eigenen Lesegewohnheiten ausgehe:

Wenn ich einen Blog lese, dann passiert das meistens aus zwei Gründen:

Entweder ich lese ausgewählte Artikel, die ich durch eine Suche im Netz zu einem bestimmten Thema finde. Ich gebe bei Google Suchbegriffe ein und finde zwei oder drei interessante Artikel, die ich dann lese. Dann schließe ich die Seite in den meisten Fällen wieder. Die Informationen, die ich wollte, habe ich bekommen.

Oder ich lese Blogs, denen ich auch folge und die ich immer wieder lese. Bei ganz besonderen Blogs, bei denen ich keine neuen Artikel verpassen will, habe ich den Newsletter abonniert. Das kannst du bei leseloop natürlich auch tun.

Warum? Weil mich deren Kernthema interessiert. Nicht nur der einzelne Artikel, sondern das Gesamtkonzept. Das Konzept hinter leseloop sind kreative Rezensionen zu österreichischer Literatur – daher: Komm auf jeden Fall wieder oder folge mir auf Facebook oder Twitter, wenn du dich genau dafür interessierst!

2.  Ich kenne mich ganz gut in der österreichischen Literaturszene aus

Ich mag die österreichische Literaturszene mit ihren Festivals und Literaturhäusern und lese selbst fast alle Neuerscheinungen (natürlich nur jene, die mir lesenswert erscheinen). Da bietet es sich natürlich an, in einem persönlichen Blog auch über genau dieses Thema zu schreiben.

Ich freue mich übrigens auch über Leseempfehlungen. Falls du meinst, dass ein Roman oder eine Erzählung deiner Wahl unbedingt auf leseloop rezensiert werden sollte, schreib mir eine Nachricht!

3.  Österreichische Literatur hat viel zu bieten

An Autoren und Autorinnen, von der Nobelpreisträgerin bis zum Erstlingswerk. An Veranstaltungen, Lesungen und Literaturhäusern. Oder an Preisen wie dem Bachmannpreis, dem großen österreichischen Staatspreis für Literatur und dem Literaturpreis Alpha, der übrigens gerade wieder ausgeschrieben ist. Auch Festivals wie Literatur im Nebel, die Rauriser Literaturtage oder die O-Töne im MuseumsQuartier sind sehr beliebt und auch viel besucht.

Österreich hat eine florierende Literaturszene und genau die möchte ich mit leseloop einfangen – um dich für österreichische Literatur genauso zu begeistern, wie sie mich begeistert.

4.  Die österreichische Literaturlandschaft ist überschaubar

Tja, wenn ich mir da nicht mal zuviel vorgenommen habe, denn die österreichische Literaturlandschaft ist vielfältiger als man glauben mag. Trotzdem ist und bleibt sie im Rahmen der deutschsprachigen Literatur überschaubar.

Überschaubar und trotzdem vielfältig genug, um lange Spaß am Lesen und Rezensieren zu haben. Aber auch so, dass ich nicht von der Menge an Neuerscheinungen gänzlich erschlagen werde.

Was denkst du über die österreichische Literaturszene? Hinterlass mir deine Meinung!

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